Puppomobil
Das Puppomobil. vlnr: Stinkistinki, Insp. Pomeisl, Kasperl, Tintifax, Barry. UNSERE PUPPOMOBILSTARS Monster Stinkistinki, Inspektor Vickerl Pomeisl, der Kasperl, Tintifax I. und Barry sind wieder unterwegs an Volksschulen in ganz Österreich! mehr erfahren

FADENBÜHNE IM KÜNSTLERHAUS

Gegründet 1957 von Arminio Rothstein

Die Fadenbühne im Künstlerhaus war in den Fünfziger Jahren die avantgardistische Bühne und gleichzeitig das kleinste Theater in Wien. Vor nur 25 Sitzplätzen (nach einem kleinen Umbau 50 Sitzplätze) spielte man Marionettentheater NUR FÜR ERWACHSENE. Das originelle einzigartige Puppentheater gründete Arminio Rothstein mit seiner damaligen Frau Picca (heute Mag.Ingrid Picca, Malerin). Auszeichnungen, Presselob und Preise waren der künstlerische Lohn für Picca und Arminio.

 

Puppenkabarett für Erwachsene - Picca und Arminio Rothstein

 

Die Sache mit Picco

 

Auf dem Spielplan standen Hofmannsthals „Bergwerk von Falun“, „Elis und Isabel“, die Marionettenkomödie „Die Sache mit Picco“, das Musicalittle „Anita und der Eisberg“ (mit viel Puppensex!), Gogols „Revisor“, das „Volks- und Puppenspiel vom Dr.Faust“, „Wien am Faden“ (Marionetten führen durch die Geschichte von Wien), ,, Das kleine Welttheater“ mit Ernst Waldbrunn, Guareschi’s „Don Camillo und Peppone“, „Prominenz am Zwirn“ – ein Marionettenbrettl mit Puppenprominenz wie Charly Chaplin, Brigitte Bardot oder Charly Rivel, u.a.mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Puppe und Mensch stehen gemeinsam als gleichwertige Partner auf der Bühne

Diese Idee war für A.Rothstein das künstlerische Anliegen.

Beginn der FADENBÜHNE im Künstlerhaus mit Arminio und Picca Rothstein.

1958 nahmen Arminio und Picca an einem internationalen Puppenwettbewerb in Bukarest teil. Das staunende Publikum bekam u.a. den ersten Marionettenstriptease zu sehen! Ein Riesenerfolg! Für die Musik zeichnete Arminios Freund, der Musiker und Buchverleger Karl Schwarzer, in genialer Weise verantwortlich.

Schon früh interessierte sich der ORF für den Puppenkünstler. „Paulas Panoptikum“ hieß die Sendung aus dem Jahre 1961. Die Portraitmarionette Paula Elges, die Tratschtante der Fünfziger- und frühen Sechzigerjahre, interviewte Prominente in Puppenformat, O.W.Fischer, Brigitte Bardot, Curd Jürgens, u.v.a..

In der TV-Serie des Wienerliedsängers und Komponisten Ernst Arnold „Bisserl was für’s Herz, bisserl was für’s Gmüat“ (1962) war Rothstein mit einem Handpuppendackel dabei (Ausnahme, denn er arbeitete an sich nur mit Marionetten!)

1963 Arminio heiratet seine zweite Frau Lena.

Aufsehen erregte die Inszenierung „Moulin Rouge an 1000 Fäden“ – das Leben des legendären Künstlers Tolouse Lautrec. Den Höhepunkt bildete ein Marionetten-CanCan.

Mit den bekannten Pianisten Jörg Demus und Norman Shetler ging die Fadenbühne im Jahre 1966/1967 nach einer fulminanten Premiere im Mozartsaal in Wien auf Tournee durch Belgien, Italien und Holland. Gespielt wurde die „Spielzeugschachtel“ von Debussy. Ein Riesenerfolg.

Weitere Produktionen aus dieser Zeit:

  • Prominente hängen höher,
  • 10 Jahre Hirn am Zwirn,
  • Max und Moritz,
  • Der Liebhaber als Arzt,
  • Menschen,Puppen und Ganoven,
  • Gänsehaut am Seidenfaden.

 

 

Theater Arlequin bei der Oper
Arminio Rothstein

Theater Arlequin heute

TV-Produktionen
Aufführungen

 

 

 

Kasperl & Buffi

Kasperl und Buffi

Die Abenteuer von
Kasperl und Buffi
lesen...

 

Helmi

Helmi und Sokrates

Helmi SA, SO in ORF 1

 

Über Helmi und seine Freunde